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Paris Last-Minute 

Anonymität schützt

Anonymität schützt Arbeitsstrukturen und Personen

Eine notwendige Klarstellung

Anonymität wird im Zusammenhang mit unserem politischen Kampf immer wichtiger. Das gilt insbesondere für den Umgang mit technischen Hilfsmitteln, die vom Staat leicht und effektiv überwacht werden können. Internetseitenpflege, E-Mail-Verkehr, Rundfaxe und Telefonate sind ohne die Nutzung staatlich kontrollierbarer Datenübertragungsleitungen kaum möglich - hier muss deshalb ganz besondere Umsicht walten!

Leider erleben wir in nationalen Kreisen immer wieder das Gegenteil: Per Telefon, Telefax, E-Mail und auf Internetseiten kursiert eine Flut von Informationen (Klarnamen, Arbeitsstrukturen, Zusammenhänge), deren Verbreitung oftmals überflüssig, nicht selten sogar schädlich für uns ist. Diese Informationen werden von Staat und Antifa gesammelt, ausgewertet und gegen uns verwendet. Staatsanwälte konstruieren daraus / untermauern damit Anklagen gegen nationale Menschen, Antifaschisten greifen öffentlich bekannt gewordene Personen und Strukturen mit verschiedensten Methoden an. Im Klartext: OHNE JEDE NOT geben wir oftmals so viel über uns und unsere politische Betätigung preis, dass wir uns letztlich selbst kriminalisieren und zur Zielscheibe staatlicher / linker Gewalt machen. Die Gründe für dieses Fehlverhalten sind zumeist Gedankenlosigkeit und Selbstdarstellungssucht. Selbst interne Streitigkeiten werden seit Jahren immer öffentlicher ausgetragen. Im Zuge dessen werden intimste Details über Personen und Arbeitsstrukturen rücksichtslos ausgeplaudert und damit deren staatliche Verfolgung oder sogar Zerschlagung billigend in Kauf genommen.

Es fehlt einfach am notwendigen Schutzbewusstsein !

Es wird dann gerne argumentiert, dass der Staat doch sowieso alles über uns wüsste. Woher wissen wir denn bitte, was der Staat weiß und was nicht? Vieles basiert doch zunächst nur auf Vermutungen - greifbar wird das erst, wenn wir es durch Fahrlässigkeit mit unserem Schriftverkehr öffentlich sichtbar und dokumentierbar machen. Wir liefern Staat und Antifa den Strick, an dem sie uns aufhängen können! Es wird weiter argumentiert, dass wir doch nichts zu verbergen hätten, wenn wir ganz "legale" Arbeit machen. Hier wird - entweder auf naive oder bösartige Weise - verdreht, was wir sind und was wir wollen. Ja, wir wollen politische Öffentlichkeit herstellen - aber mit Inhalten, und nicht mit der Offenlegung unserer Arbeitsstrukturen und den dort aktiven Personen! Es wird auch argumentiert, dass Anonymität ein Zeichen von Feigheit sei. Man/frau könne doch ganz offen mit seinem Namen alles verantworten, was man/frau veröffentlicht bzw. wofür man/frau sich politisch betätigt. Befürworter dieser Argumentation sind eine Gefahr für sich und andere und sollten von seriösen Menschen im Widerstand unbedingt gemieden werden! Wer uns heute noch glauben machen will, dass sich "legale" politische Betätigung durch das eigene Verhalten definiert, hat die Zeichen der Zeit nicht begriffen. "Legal" ist in diesem System nur noch, was vom System selbst als "legal" erachtet wird. Jede ernstzunehmende systemkritische politische Betätigung wird früher oder später Ermittlungsverfahren, Überwachung und Kriminalisierung nach sich ziehen.

Wer da immer noch ohne jede Not Personen und Arbeitsstrukturen offen legt und / oder nicht bereit ist, sie im ausreichenden Maße zu schützen, der handelt verantwortungslos und macht sich zum Helfer / Helfershelfer von Staat und Antifa !

Eine Anonymisierung von Personen und Arbeitsstrukturen im Widerstand ist weder feige noch anrüchig, sondern der EINZIGE Schutz, der uns gegen die immer übermächtiger werdende staatliche Überwachung und die damit verbundene linke Gewalt noch bleibt! Jeder hat das Recht, sich und seine politische Betätigung zu schützen. Das gilt insbesondere für alles, was öffentlich zugänglich ist oder auf überwachbaren Kommunikationswegen übermittelt wird. Es muß eben nicht jede E-Mail, jeder Internetartikel und jedes Rundschreiben mit dem Klarnamen des Verfassers unterzeichnet, nicht jede Internetdomain auf den Klarnamen ihres Netzmeisters angemeldet sein. Nicht einmal, um seine eigene Reputation unter Beweis zu stellen. Dieser Beweis kann auf anderen, nicht überwachbaren Wegen erbracht werden; und zwar nur denjenigen gegenüber, die es wirklich betrifft. Stillschweigen über solche Informationen sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Da es aber immer wieder Menschen gibt, die schützendes Stillschweigen aus persönlichen Gründen brechen, ist Anonymisierung die beste Prävention gegen gewollten oder ungewollten Verrat.

* Schützt Personen und Arbeitsstrukturen im nationalen Widerstand durch Anonymisierung !

* Meidet jeden, der sich dieser Selbstverständlichkeit widersetzt !

* Brandmarkt jeden, der Personen und Strukturen aus dem nationalen Widerstand offen legt !

Verfasser dieses Aufrufes:
Initiative gegen Schwätzer und Selbstdarsteller
(kontaktierbar über: Arbeitsgruppe_XTRA@gmx.net)

dieser Aufruf wird unterstützt durch (letztes Update vom 29.12.2002):

reie Nationalisten aus Hamburg, Aktionsbüro Norddeutschland, Arbeitsgruppe "Widerstand in Holstein", IG "Wir", Fränkische Aktionsfront F.A.F. (www.die-kommenden.net/faf), Frauen in der F.A.F., Anti-Antifa-Gruppe Nürnberg, Nationalisten Nürnberg / Herzogenaurach / Fürth, AG Recherche-Nord, freie Kräfte aus dem Hochsauerlandkreis, freie Nationalisten Halle-Merseburg (www.nd-b.com/nb), Aktionsbüro Süddeutschland, Bernd Stehmann, NIT Rheinland, Norman Kempken, Stammtisch freier Nationalisten in Hamburg (volle Tagesstärke), www.widerstandwest.com, Christian Malcoci, Kollektiv Die-Kommenden (www.die-kommenden.net)

dieser Aufruf ist auch online auf den netzseiten:
www.widerstandwest.com
www.nit-rheinland.com
www.stoertebeker.net

 

Auch wenn es interessierten Kreisen nicht gefallen sollte:
Die Verfasser dieses Aufrufes sichern allen Unterstützern die bewährte Anonymität nach Außen zu, was nicht heißt, dass die Unterstützer dieses Aufrufes etwa unbekannt wären. Vielmehr besteht - von Einzelpersonen abgesehen - kein Interesse daran, durch namentliche Nennung unbefugten Aussenstehenden einen Einblick in funktionierende Arbeitsstrukturen zu ermöglichen.

www.freienationalisten-altmarkwest.com